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Seelsorge
Evangelisch aufgeschlossen
"Wo ein Mensch den andern sieht, nicht nur sich und seine Welt, fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten
macht"
, heißt es in einem modernen evangelischen Kirchenlied.
Das entspricht den Grundsätzen der christlichen Seelsorge: Leidenden und ihren Angehörigen helfend zur Seite stehen und dem Raum verschaffen, was gerade wichtig ist. Schweres gemeinsam tragen, aber auch frohe Zeiten miteinander auskosten. Gefühle und Gedanken zusammen vor Gott bringen. Und die, die auf ihrem Weg begleitet sein wollen, segnen.
Evangelische SeelsorgerInnen begleiten Menschen in den Wechselfällen des Lebens, stehen ihnen an Wendepunkten zur Seite und haben ein offenes Ohr, wann immer es "zwischendurch" im Alltag nötig ist.
Seelsorge findet auch dann statt, wenn es um die Vorbereitung von Taufe, Konfirmation oder Trauung geht. Da kann ein offenes Gespräch helfen: was beschäftigt uns? Welche Wünsche verbinden wir mit der Segenshandlung? Wo stehen wir gerade im Leben, wie gehen wir mit der neuen Situation um? Natürlich stehen Seelsorgerinnen und Seelsorger bereit bei einem Trauerfall. Wenn alles zusammenzubrechen droht, durcheinander erscheint und praktische Hilfe Not tut.
Seelsorge ist das Angebot, alles, was mich umtreibt und bedrückt, vor Gott zu bringen – und einem Menschen anzuvertrauen, der mich versteht. Weil er oder sie der Nächstenliebe verpflichtet ist, jede und jeden anerkennt, wie sie oder er ist. Und sich zur absoluten Verschwiegenheit bekennt.
Das kann helfen: Einmal frisch von der Leber weg und ohne falsche Rücksichten sagen, was das Leben gerade belastet. Oder gemeinsam Ausblicke wagen, wie es weitergehen könnte. Vielleicht sogar Hinweise bekommen, wo weitere Hilfe wartet. Und gemeinsam beten, selbst wenn man das sonst nicht gewöhnt ist.
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auch in Ihrer Nähe – sprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin/Ihrem Pfarrer! Oder besuchen Sie die
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