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Evangelische Stiftung Hospiz - dem Leben dienen bis zuletzt

Evangelische Stiftung Hospiz
- dem Leben dienen bis zuletzt -

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Ziele der Stiftung

Aus unserer Satzung:

Die evangelische stiftung hospiz macht es sich zur Aufgabe, den Gedanken der Hospizbewegung und die Möglichkeiten palliativer Betreuung weiter zu verbreiten und Projekte zur Begleitung Sterbender und ihrer Angehöriger im Bereich der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und ihrer Diakonie zu unterstützen.

Bislang engagieren sich in Bayern bei rund 125 Hospizvereinen über 3000 Ehrenamtliche in der ambulanten Hospizarbeit, es gibt hier derzeit etwa 80 stationäre Hospizplätze.

Palliativmedizin und Palliativpflege versuchen zudem, Schwerstkranken und Sterbenden ihr Leiden erträglich zu machen, so gut das möglich ist. Ziel des multiprofessionellen Ansatzes ist beste medizinische Behandlung verbunden mit menschenwürdiger Betreuung für die, deren Leben zu Ende geht.

Im Zuge einer ganzheitlichen Kultur des Helfens üben die verschiedenen Fachkräfte gemeinsam mit den Patienten und Angehörigen, das Sterben als Teil des Lebens zu begreifen, Tag für Tag. Dabei ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen einfühlsame Begleitung besonders wichtig. Und das nicht nur medizinisch und durch fachgerechte Pflege, sondern auch in geistlichen und sozialen Notlagen, an Leib und Seele. Lebensqualität bis zum letzten Lebenstag entfalten zu helfen, das erfordert neben hoher Sachkenntnis und engagierter Pflege auch immer qualifizierte menschliche Zuwendung.

Künftig wird es besonders darauf ankommen, den Hospizgedanken sowie Erkenntnisse der Palliativarbeit im gesamten Gesundheitswesen noch stärker zum Tragen zu bringen: bei der ambulanten Unterstützung der Palliativpflege und Sterbebegleitung zu Hause, genauso wie in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Das will die evangelische stiftung hospiz gezielt fördern.

Als Stiftung der Externer Link Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wollen wir zu einem Umdenken in der Gesellschaft beitragen: menschenwürdige Sterbebegleitung muss zur Selbstverständlichkeit werden.


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