Elektroauto für den Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu

Projekte in unserer Förderung

Hospizarbeit hat viele Gesichter. Ambulante und stationäre Arbeit wirken zusammen, viele einzelne Initiativen und Projekte sind im Entstehen und im Aufbau begriffen. Gemeinsam haben sie alle, dass Menschen beherzt Nächstenliebe leben.

Das bayernweit zweite Kinderhospiz mit einem stationären und teilstationären Angebot für Menschen in Franken und Nordbayern wurde am 24. März 2023 eröffnet. Die Evangelische Stiftung Hospiz unterstützt das neue Hospiz mit einer Zuwendung von 8.000 EUR aus dem Nachlass von Willi Kreitmeier für einen Kühl-Katafalk mit Bahre und die Ausgestaltung des „Raums der Hoffnung und Spiritualität“.

Der ambulante Hospizdienst Gauting unter der Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gauting begleitet mit seinen rund 50 Ehrenamtlichen Menschen und ihre Angehörigen am Lebensende: „Unser Ziel ist die bestmögliche Lebensqualität, um sie bis zum Ende ihres Lebens in Würde und möglichst selbstbestimmt zu Hause oder/und in ihrer gewohnten Umgebung im Leben und Sterben begleiten zu können.“

Die Evangelische Stiftung Hospiz unterstützt den Ambulanten Hospizdienst Gauting mit einem Zuschuss zu Supervisions- und Fortbildungskosten in Höhe von 4.000 EUR.

Die Seite gedenkenswert.de hilft Angehörigen zu erleben, dass die Trauergemeinde größer ist, als der Corona-bedingt reduzierte Teilnehmerkreis auf dem Friedhof. Nachbarn und Kollegen, die nicht kommen durften, können jetzt zumindest online Abschied nehmen und den verstorbenen Menschen würdigen und Beileid bekunden.

Bildrechte
Pixabay

Der Münchner Radiosender LORA berichtet in seiner 4-stündigen Sendereihe „Sterben abseits der Gesellschaft“ über Menschen, die sich in Haftanstalten oder Psychiatrie auf ihren Tod vorbereiten müssen. Auch soll es um Obdachlose und Migranten gehen, die am Rande der Gesellschaft, also nicht im Kreise ihrer Lieben, versterben.

Die Sendungen sind veröffentlicht unter https://lora924.de/sterben-abseits-der-gesellschaft/

Bildrechte
Mario Fichtner

Der Christophorus Hospiz Verein richtet in München eine Tagespflege für Menschen am Beginn der Palliativbegleitung ein. Dort finden schwerkranke Menschen schon frühzeitig Beratung, sie bekommen spezialisierte Behandlungen und sie können Menschen begegnen, die in derselben Lebenssituation sind. Ein solches Angebot gibt es bisher in München nicht. Die Evangelische Stiftung Hospiz unterstützt die Initiative und finanziert eine Therapieliege und die Einrichtung einer Teeküche mit insgesamt 2.900 EUR.

Bildrechte
Andrea Wismath
Um die Menschen im Rummelsberger Stift St. Lorenz zu unterstützen hat die Evangelische Stiftung Hospiz 13.440 Euro für Hilfsmittel gespendet: Einen „Cosychair“, ein spezieller Sessel, in den sich die älteren Menschen gerne kuscheln, drei Niederflurbetten und fünf Ruhesessel hat Diakon Hans Müller, Leiter des Altenhilfeverbunds Nürnberg der Rummelsberger Diakonie, mithilfe der Spendensumme angeschafft.